Montag, 20. Februar 2012

..nur noch 8 Tage arbeiten!

..noch 8 Tage dann ist es so weit! Und die fleißigen Tomaten Picker können endlich von dem schwer erschufteten Geld aufbrechen zum Klettern und Reisen! Die letzten 2 Monate waren nicht unbedingt die schönsten und einfachsten meines Lebens, jedoch werden sie nicht so schnell aus meinen Erinnerungen verschwinden! Harte Arbeit , aber umso mehr freue ich mich jetzt auf das „wahre“ Australien. Wir haben jetzt einen schönen Batzen Geld und hoffen damit so lang und weit wie möglich zu kommen! Am besten wäre es natürlich wenn wir die guten australischen Dollar mit nach Europa bringen könnten, da man ja an den Euro hier nicht mehr glaubt…
Unsere neueste Errungenschaft ist ein wunderschön neuer Stationwagon! Das heißt wir können im Auto pennen und sehen auch noch ganz schnittig aus! Wenn wir in unserem Auto sitzen fühlen wir uns schon als ziemliche Bonzen. Vor ca. 2 Wochen bekamen wir einen Van von unseren Arbeitsgebern Paul und Lili, um selbst zur Arbeit fahren zu können! Und dieses Monsterauto ist das genaue Gegenteil von unserem Auto gewesen …jeden Tag mehrere Anläufe um es zu starten bis wir es gar nicht mehr starten konnten und verlassen auf dem Tomatenfeld im Gewitter standen. Selbst zu viert war es nicht möglich das Auto im Schlamm anzuschieben, bis uns der Farmer geholfen hat.
Heute haben wir einen freien Tag, da es gestern zu viel geregnet hat. Also düsen wir in die Stadt um noch einige Sachen einzukaufen.
..nicht selten kommt es vor das wir solche lustigen Nasentomaten oder andere abstrakt gewachsene Tomaten finden :-)

Fertig


Handschuhe nach einer Woche Arbeit


Sonnenaufgang und Gewitterstimmung

Montag, 16. Januar 2012

Im Westen nichts neues...

Hallo an alle

Tomatantomaten das ist alles was es zu berichten gibt!
Lisa geht nach ihrer 4tägigen Pause morgen wieder an die Arbeit, ich versuch immer noch jeden Tag das beste rauszuholen.
Rückenschmerzen hab ich zur Zeit keine nur die Knie tun weh das liegt einfach daran das ich meinen Arbeitsstyl verändert habe ich robbe jetzt auf den Knien durch das Tomatenfeld, anstatt mich die ganze Zeit zu bücken.
Mittlerweile verdienen wir auch gut Geld heute bin ich auf einen 25Dollar Stundenlohn gekommen und da der Euro ja immer weniger wert wird werden wir wenn wir zurück in Deutschland sind reich sein...
Das sind unter anderem die Gedanken wenn man auf dem Tomatenfeld sich abrackert.
Die Mitbewohnwer in unserem Container wechseln ständig; leider können wir nicht alleine sein da es sonst zu teuer wird.
Heute ist einer aus Südkorea eingezogen - sehr sympathisch, er geht arbeiten um nächstes Jahr studieren zu können. 50 000Dollar will er schaffen in einem Halben Jahr.
Mir kommt es langsam so vor als würde es gutes Geld für diesen Job geben wenn man schnell ist.
Tut mit leid das ich nur über das Geld rede aber das ist die einzige Motivation für das was wir zur Zeit machen
um euch bald spannendere Sachen berichten zu können  ,o)

Bis bald oder für Ute: See you!

Ja! Und so sahen unsere Hände nach den ersten Tagen aus, als wir noch kein Equipment zum professionellen Tomatopicker hatten! Jedoch nachdem wir bestimmte Geschichten über Pestizide hörten legten wir uns schleunigst Handschuhe zu!

Mittwoch, 11. Januar 2012

the 200 Dollar Men

Wir sind immer noch fleißig am Tomaten pflücken und hatten auch endlich mal einen richtig erfolgreichen Tag! 200 Dollar!!! für jeden...leider ist das nicht jeden Tag so, da die Tomaten meistens noch grün sind! Ich weiß nicht wie lange wir diese Arbeit noch durch halten, da es ziemlich anstrengend ist und unsere Rücken uns Abends   unglaubliche Schmerzen zu fügen! Außerdem sind nicht alle Tage so erfolgreich, so das wir uns manchmal mit 30 Dollar pro Tag begnügen müssen...
Christian rockt jeden Tag das Tomatenfeld... während ich mich doch mal einen Tag pro Woche ausruhen muss!
Sonst gibt es nicht viel zu berichten, außer das wir uns tagtäglich mit massig Fliegen und Tomaten rumschlagen...

hier noch ein paar Fotos:
für Maik: hier ist unsere Campingplatzspinne :-)


Tomaten!!! 
60 Dollar gibts für so einen gigantisch kleinen Bin... 

Montag, 2. Januar 2012

Tomaten vor den Augen...

Hallo an alle!!!

Sitzen gerade in der Bibo in Tatura in der Nähe von Shepperton und haben etwas Zeit zu berichten wie es uns in den letzten Tagen so ergangen ist.
Vor einer Woche ging es mit dem Zug nach Shepperton, dort sollten wir von Ann abgeholt werden und genau dort nahm das Unglück auch seinen Lauf.
Wir (5motivierte Fruitpicker) saßen in der Gluthitze auf dem Bahnhof, doch keine Ann. Also anrufen, scheinbar war sie eben sehr im Stress und wir sollten noch 20 Minuten warten. Leider wiederholte sich dieser Vorgang 5Mal bis endlich unsere Chefin nach 3 1/2 Stunden auftauchte. Und noch schlimmer von einer Entschuldigung keine Spur! Rausgeschmissen wurden wir auf einem Campingplatz wo wir wieder warten und unser nicht vorhandenes Bargeld für die Unterkunft rausholen sollten.
Okay wir können lange uns über die Frau aufregen die uns immer noch nicht bezahlt hat und davon ausgeht das die Tomatenpflanze ein Baum ist...
Zu unserem Glück können wir sagen  das wir den Vermittler gewechselt haben uns nun auf einer anderen Tomatenfarm arbeiten und zwar für ein richtig nettes Ehepaar.
Und trotzdem ist die Arbeit hart und Geld gibt es bis jetzt nur wenig, da fast nur grüne Tomaten zu sehen sind.
Es soll wohl in einer Woche mehr zu holen sein.
Zur Zeit schaffen wir Maximum 2Bins in 4Stunden zusammen.
Ein Bin macht 60Dollar, ganz einfache Rechnung 60Eimer machen einen Bin also 1Dollar pro Eimer und in den Eimer passen 60Tomaten. Also ist eine Tomate nicht viel mehr wert als 1.40Cent.
Soviel zu unserem Verdienst.
Zwischendurch haben wir auch mal einen Tag Pfirsiche gepflückt, nachdem der Farmer uns am Neujahresmorgen früh weckte um nachzufragen ob jemand dazu bereit wäre.
Neujahr war sehr entspannt, keine große Feier nur ein gesunder Rutsch mit einer großen Schüssel Salat.
Gewohnt wird zusammen mit einem Amerikaner und einem Russen, Travis und Eddy.
Beide im Gegensatz zu der Hitze ganz gut zu ertragen (heute hatten wir 40°C)
Time is running, versuchen noch einige Bilder hochzuladen um unsere Arbeit anschaulicher zu machen   ,o)
In diesem Sinne allen ein frohes neues Jahr

Aso, liebe Mami fast vergessen: Natürlich haben wir eine Versicherung  ,o)

Pfirsiche

Sonntag, 25. Dezember 2011

so war`s bei uns!

Tja was macht man zu Weihnachten in Australien?
... Schneemann bauen, Tannenbaum und Kerzenlicht? ...nee das konnten wir vergessen! Auch wenn dieses Weihnachten mal ganz anders war, werde ich es noch lange schön in Erinnerung behalten. Wir frühstückten am Strand mit Weihnachtsmütze und Bikini, genossen Sonne und Meer und verzehrten ein Weihnachtsessen, was aus Mango, Erdbeeren, Tomaten, Brötchen und ... bestand. Der Weihnachtsmann kam dann auch in voller Montur am Strand lang gelaufen :-) Aber von besinnlichen Weihnachten konnte man nicht sprechen, auch wenn manche Familien ihren Plaste-Tannenbaum in den Sand stellten, waren doch die Meisten auf Weihnachts-Party aus!  Wir haben es uns trotzdem recht gemütlich gemacht!

Wir wünschen euch allen eine schöne Weihnachtszeit ... mit lieben Menschen, einen fleißigen Weihnachtsmann und vorallem ein bisschen Schnee, damit das chaotische Deutschland etwas von der Ruhe spürt, welche die Australier verkörpern.

Morgen ist es jedoch vorbei mit dem chillen und zwar auch bei mir ;o)
Zu meinem bedauern müssen wir jetzt an die harte Arbeit! Wir haben zusammen einen Fruitpicking Job etwa 100 km von Melbourne entfernt bekommen! ...und da gehts dann los mit den Tomaten pflücken!

Ich hoffe ich überlebe den Job ohne Schockolade (dank meiner verlorenen Wette...) und 30° und wärmer! Christian ist schon Feuer und Flamme, sich richtig abzuschuften...
und sonst freuen wir uns einfach auf etwas Geld verdienen und Tomatenduft schnuppern...

Bis Bald


Donnerstag, 22. Dezember 2011

36° und es wird noch heißer

36°und es wird noch heißer
Die Weihnachtsstimmung wird immer leiser
36°kein Ventilator
die Arbeit kommt mir wirklich hart vor.

36Graaaahaaahaaaad
Graaaahaaahaaad

Das sollte unsere Gesamtsituation eigentlich ausreichend beschreiben.
Aber da wir so unendlich viele gespannte Leser haben werden wir noch tiefer auf unsere bedauernswerte Situation eingehen:
Mein erster Arbeitstag hatte nichts mit der australischen Gemütlichkeit zu tun.
Wir mussten zu dritt ein Haus ausräumen, alles in zwei LKWs packen und dann am anderen Ende der Stadt die neue Wohnung einräumen. Also...schleppen schieben quetschen drücken trinken trinken trinken.
Nach 12Stunden war die Arbeit getan, reich bin ich trotzdem nicht geworden.
Der 2.Arbeitstag verlief zu meinem Erstaunen viel entspannter:
5Stunden LKW fahren und nebenbei im Outback mal bissl was einladen. Nach der getanen Arbeit war ich über die Bezahlung dieses mal erfreut.
Keine Ahnung nach welchen Regeln der Boss das Geld verteilt...
Jah....Lisa was haben wir denn sonst noch erlebt??

ich hab nix getan, bin unschuldig und weiß von nix.....
und brauch DRINGEND Schokolade!

Okay Lisa hat einen Hitzeklatsch.
Ich übernehme wieder...
Das Video stammt von der Weihnachtsfeier im VEG-Out, es wurden sogar deutsche Weihnachtslieder gesungen. Jeder bekam zum mitsingen ein Heftchen und eine Möhre mit Kerze. Wir verstanden es falsch und machten uns über die Möhre her  ;o)
Gestern waren wir Pinguine anschauen,wie sie am Pier von Melbourne an Land gehen.
Morgen ist heiße Weihnacht. Mittags ist es am Strand nicht zum aushalten, man verbrennt sich die Füße im Sand.
Übermorgen werden wir wahrscheinlich mit Dean (ein Freund von Tim und Sabine nach Falls creek fahren, dort soll evtl. Arbeit für uns beide sein. Wenn nicht fahren wir nach drei Tagen wieder mit nach Melbourne.
Okay soeben ist Dean ins Haus gekommen er wird eine Nacht mit seinem Sohn hier verbringen (Tim; Sabine und co. sind über Weihnachten nach Sydney gefahren also ist viel Platz).
Leider wird das mit der Abeit in falls creek nichts also bleiben wir vorerst hier.