Mittwoch, 25. April 2012
Freitag, 20. April 2012
Hallo an alle!
Es wird wieder Zeit und ich bin dran mit berichten wie uns es denn so ergeht hier unten.
In den Blue Mountains angekommen wurden wir erstmal mit unserem auf dem Tomatenfeld verloren gegangenen Kletterfähigkeiten konfrontiert.
Der freie Campingplatz war cool mit vielen netten Leuten, klettern war erst recht cool und das Wetter wurde auch immer besser.
Lisa steigerte sich schnell und kletterte eine 25mit unendlicher weiblicher Eleganz. Ich blieb bei 26 hängen die mir komischer Weise onsight gelang.
Naja eigentlich wollten wir ja nur eine Woche bleiben aber wir hingen immer wieder Tage hinten dran weil wir uns nicht von dieser genialen Landschaft und erst recht nicht von diesem tollen Felsen lösen konnten.
Am letzten Tag kletterte Lisa noch 2 wunderschöne Routen in der Wunderschönen Sonne und dann ging es Richtung Sydney um Peter zu besuchen welcher gerade von Britta besucht wurde.
Also gingen wir abends noch ein Bier trinken (für mich gab es Coke ,o)
Am nächsten Tag sind wir ein "wenig" gelaufen und wir waren erstaunt wie grün Sydney doch ist.
Nach der ewigen Latscherei :-) nahm mich Peter noch mit zum Schnorcheln und zeigte mit bei dieser Gelegenheit von welchen Seeigeln er Sperma abnimmt. Interessant!
Für uns ging es weiter Richtung Nowra, nicht so weit von Sydney.
Dort blieben wir zwei Tage und übernachteten direkt über der Wand an der wir auch kletterten.
Die Routen waren nicht alle so gigantisch wie in den Blue Mountains aber wenn man etwas genauer im Führer nachschaute konnte man einige tolle Linien finden.
Imposant waren die Dächer, vor allem eins welches 15m lang war und gerade mal mit 24bewertet...
Nach Nowra ging es zum Bebbly Beach (siehe Bild vom letzten Eintrag).
Es hieß ein halben Tag entspanen am Strand bei den Kangaroos, bevor es wieder ins Auto zum fahren ging.
Unterwegs hatten wir ein tödlichen Zusammenstoß mit einem Kangroo, bei dem auch unser Auto nicht ganz verschont blieb.
Angekommen in den Grampiens fanden wir den freien Campingplatz sofort sympathisch, hier herrscht eine gute Mischung zwischen Boulderern, Sportkletterern, Wanderern und Tradkletterern.
Sind hier schon einige tolle Routen geklettert, Lisa unter anderem ihre erste 26!
Morgen geht es endlich zur gigantischen Taipan Wall, bevor wir dann in die südlichen Grampiens fahren.
Heute mussten wir das Auto reparieren hat uns ganze 250Dollar gekostet.
Der Kühlergrill konnte das Wasser einfach nicht mehr halten und ein Pully war kaputt. Keine Ahnung wie die Dinger auf deutsch heißen.
Naja wir hoffen das Auto hält durch und wir mit unserem immer weniger werdenden Geld auch ,o)
Die meist verbrachtesten Feuerabende und Schlemmer-Frühstücke in den Blue Mountains
mit Ana und Daniel
Bouldern :-)
wer`s ni weiß: dat is die Taipan :-)
Montag, 16. April 2012
Montag, 2. April 2012
Ostküste
Wir hatten Cairns erreicht, da fing das Unwetter schon an! Es regnete mehrere Tage und somit wurde es immer unschöner etwas zu unternehmen! Bei der Suche nach freien Schlafplätzen war es an der touristischen Küste nicht so leicht wie im Outback. Als wir dann völlig übermüdet und im strömenden Regen unter einem riesigen Baum nach Ruh suchten, passierte es – die Räder drehten durch und unser guter Holden wollte nicht mehr weiter; also anschieben!!! Doch es half alles nichts. Weder Holz unter dem Gummi, noch Christians leibeskräftige Taten wollten dem nassen Schlamm Widerstand leisten. Wir gaben alles! Wir kämpften und fieberten mit, dass die Karre sich endlich ins Kiesbett bewegte und bald wieder Asphalt spüren würde! Und ich weiß nicht wie, aber nachdem wir schon so gut wie aufgaben bekamen wir Gripp und alles war vorbei - so als wäre nix passiert. Nur eine Schlammverdreckte Gestalt zeigte andere Spuren…
Aber von solchen Aktionen abgesehen haben wir uns von dem Mistwetter den Spaß nicht verderben lassen und haben unsere Zeit im Cafe (rund 6h mit WiFi) verbracht und die Sehenswürdigkeiten konnte man ja auch im Regen sehen, wie die gigantischen Feigenbäume oder den 4 Miles Beach oder auch die wunderschönen Josephine Falls, die mittlerweile von gemütlichen Badebecken auf reißende Wasserfälle angeschwollen waren. Und Alles konnten wir in Badesachen sehen… :D
Trotz alledem entschieden wir uns wieder km zu schruppen und weiter Richtung Sydney zu fahren (dort sollte nämlich gutes Wetter sein). Aber zum Glück haben wir vorher noch einmal einen Stopp in Airli Beach gemacht und bekamen somit das Great Barrier Reef zu sehen. Der nächste Tag, auch wenn verregnet, wurde der Unterwasserwelt gewidmet. Christian`s und mein erster Tauchgang zu den Korallen und Fischen, wovon manche schon ziemlich gigantisch waren, war es auf jeden Fall wert. Mit dem Schnorcheln kam ich nicht so gut klar, jedoch ist an der Äußerung was dran: „man sieht mit schnorcheln nicht weniger als mit tauchen“ …es ist lediglich das Gefühl der Tiefe, was fehlt. Es war bombastisch und ich würde es jedem empfehlen! Nach diesem Tag musste man erst mal über die ganzen Erlebnisse nachsinnen… und das schlechte Wetter beeinträchtigte auch keinesfalls das Wasserleben!
Und unser nächster Stopp sollte Nimbin sein. Vielleicht ist es manchen ein Begriff von Christians geliebten Liedermacher Götz Widmann. Zumindest kann man über dieses Hippynest lange erzählen. Es hat uns so gut gefallen, dass wir uns 3 weitere Tage dort aufhielten, obwohl es bald zum Klettern gehen sollte J Die Blue Mountains lagen unweit von Sydney entfernt und sind unserer jetziger Aufenthalt seit gut 2 Wochen. Der Sandstein ist der Hammer. Auch wenn es erst mal schwierig war nach 3 Monaten Kletterpause wieder rein zu kommen macht es Spaß wieder Felskontakt zu haben. Wir haben schon viele schöne Touren geklettert und schleichen uns auch langsam wieder an unsere alte Kletterform an. Im freien Campground trifft man immer wieder nette Leute und Abends wird immer fleißig Holz gesammelt für die zahlreichen Feuerchen. Ich sitz dann mit meinem Wein da und Christian mit nem Marschmallow am Stock, auch wenn er seine eigenes Vorhaben nicht durchgehalten hat, dann doch wenigsten 3 Monate ohne Drogen. Naja ich würde auch am liebsten in den nächsten Laden rennen und mir nen fettes Nutella Glas kaufen, aber noch habe ich meinen Wetteinsatz nicht gebrochen und es ist ja auch nicht mehr so lange hin bis es wieder zurück geht ;-)
Kleiner Zusatz von Christian:
Der Christian hat nur einen einzigen Schluck Wein getrunken, sozusagen eine Kostprobe, ansonsten hält er seine absolute Abstinenz ein!!! ,o)
4 Miles Beach bei Traumwetter
Übersichtskarte über das Städtchen Nimbin
in Nimbin schlummern die Katzen im Schreibwarengeschäft
Blue Mountains
eine megageile Kante im perfekten Sandstein - ein Schmäkerle
Montag, 26. März 2012
Über Aborigines
Wie schon angekündigt kommt hier mein kleiner Beitrag über Aborigines.
Alles was ich gelesen und erst recht das was wir gesehen haben hat mich entsetzt und veranlasst mich ein wenig darüber zu schreiben.
Die Aborigines waren eher da um „genau“ zu sein 56 000Jahre vor den weißen Einwanderern, damals war der Kontinent noch wesentlich niederschlagsreicher, doch mit der Zeit mussten die Eingeborenen mit immer extremeren Bedingungen klar kommen. Somit entwickelte sich ihr unglaubliches Gespür für die Natur. Sie siedelten in fast allen Bereichen Australiens und lebten in Stämmen zusammen, so kam es auch das sie teilweise absolut unterschiedliche Sprachen entwickelten.
1788,beim Eintreffen der ersten weißen Siedler (zuerst meist Gefangene, welche hier im Exil ihre Strafe absitzen mussten) wurde die Zahl der Aborigines auf über 300 000geschätzt, verteilt auf 600Stämme. Schnell wuchs die Anzahl der englischen Einwanderer und durch den Bau von Siedlungen wurden die Aborigines aus ihren Jagd und Stammesgebieten verdrängt. Den Eingeborenen war der Besitz von Eigentum absolut fremd (abgesehen von einigen Jagdwaffen) und somit kam es vermehrt zur Konfrontation. Aborigines wurden verurteilt, Todestrafen wurden verhängt. Doch die eigentlichen Besitzer setzten sich zur Wehr, obwohl sie den Weißen unterlegen waren. 1816 wurde dann ein Gesetz verabschiedet, welches den Siedlern erlaubte ohne jeglichen gründe Aborigines zu töten. Sie wurden wie Wild gejagt und geschossen.
So wurden bis 1920(!!!) rund 250 000Einheimische ermordet und ihre Anzahl sank auf nur noch 60 000, welche sich meist dorthin flüchteten wo die Natur die Weißen von der Expansion abhielt. Im wüstenähnlichen Outback entwickelten sie ihre Fähigkeiten Nahrung und Wasser zu finden immer weiter. Nach dem außer Kraft setzen des Gesetzes um 1920 verfolgte man die Vorstellung eines „friedlichen“ Eingliedern in die fortschrittliche Lebensweise der Weißen. So wurden noch bis 1970 rund 100 000Kinder von ihren Familien getrennt und in Pflegefamilien oder Missionsstationen untergebracht. Erst 1970 gestanden Regierung und Kirche das sie diesen Vorgang unterstützten und die Geschichte wurde aufgerollt, viele Aborigines der „gestohlenen Generation“ fanden ihre wahren Eltern aber nie wieder.
Obwohl Aborigines heute wahlberechtigt sind werden sie zum größten Teil immer noch als Menschen zweiter Rasse angesehen. Weiterhin kämpfen sie um die Rückgabe ihres Eigentums, kleine Erfolge wurden erreicht, so erhielten sie zum Beispiel 1977einige wichtige Kultstätten zurück. Unter anderem auch den Uluru. Jedoch nur unter in meinen Augen nicht gerechten Bedingungen. So mussten die Aborigines einen Vertrag unterschreiben, welcher es den Weißen erlaubt den Uluru zu touristischen Zwecken zu vermarkten.
Es war schon ein komisches Gefühl den Nationalpark um den Ayers Rock zu betreten indem man 25$ bezahlt immer mit dem Gedanken auf den Gräbern der Vorfahren herumzulatschen. Es soll wohl so gewesen sein das die Gräber entweiht worden, wie an vielen anderen Orten. Nur leider hört man über die dunkle Geschichte nicht viel.
Und so besteigen hunderte Touristen jeden Tag den Uluru welcher für die Einheimischen ein großer Teil der Schöpfungsgeschichte ist. Sie glauben das die Regenbogenschlange, welche die Welt mit der Hilfe anderer Geschöpfe erschaffen hat noch immer im Berg ruht und sie nicht gestört werden darf. Mit Absprache der Weißen dürfen die Aborigines für Zeremonien den Touristen den Zutritt zum Uluru verbieten, was aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.
Es war ernüchternd die Gestalten zu sehen welche durch Alice Springs ziehen, betteln und sich mit dem Strom der Zivilisation mitreißen lassen müssen. Interessant war es im Culture Center in Alice Springs ein wenig vertraut mit den Traditionen der Einheimischen zu werden, wobei jeder für sich selber den Grad zwischen Wahrheit, Aberglauben, Faszination und Abstoßung finden musste. Klar wurde auch das die Kultur nicht mehr lange erhalten werden kann und es sich die Frage stellt ob sie nicht schon Vergangenheit ist. Auf unserer weiteren Reise trafen wir auf so viele Orte welche eine große Bedeutung für die Schöpfungsgeschichte und die Traumzeit der Aborigines haben, leider ist sind Religion und dazugehörigen Mythen so komplex das es schwer ist sich reinzudenken. Auf jeden Fall glauben die Aborigines nicht an Paradies und Hölle, für sie ist nach dem Tod alles vorbei und das Paradies ist hier und jetzt.
Ich glaube das sollte echt genug geschrieben sein (ich musste es einfach los werden ,o)
Na dann allen Lesern einen schönen Tag im Paradies
Sonntag, 11. März 2012
In Bildern....
während alle beschäftigt sind mit tanken schleich ich mich ganz unauffällig ans Auto...
wunderschöne Rotfärbung des Ulurus bei Sonnenuntergang!
Kings Canyon
überflutete Straßen nach Alice Springs
Probleme beim Tanken...
unsere Route durch Australien wird genauso viele km betragen ( jetziger km-stand: 7000 km) wie die Distanz von Alice Springs bis zu unserem Heimatland :-)
Christian liebt Aliens ;-)
geile Devil`s Marbles
wäre ein geniales Klettergebiet wenn erschlossen :-(
Donnerstag, 8. März 2012
MC Donalds hat sch*** Internet ,o)
Aber wir versuchen trotzdem wenigstens ein wenig Text hochzuladen.
Ganz abgesehen vom langsamen Internet ist es ja schon toll das MC-D. überhaupt freies WiFi anbietet.
Unser erstes großes Highlight stand irgendwo im nirgendwo, sah glühend-rot aus und war gigantisch groß!
Uluru-Ayers Rock - einfach nur gigantisch... im Abendlicht diesen gigantischen Berg zu sehen, der einfach im Nichts der unendlichen Weite auftaucht.
Ich habe immer gedacht das auf den vielen Bildern, die es gibt übertrieben wird und kein Fels so rot glühen kann, aber dieses Erlebnis konnte mich vom Gegenteil überzeugen.
Nach diesem Highlight überschlugen sich die Eindrücke. Es ging zum Kings Canyon, ein geniales Klettergebiet, was leider noch keins ist ;o)
Unendlich schön war es am Rande der Klippen zu sitzen, über einem Wasserfall und der Garten Eden (der nicht umsonst so genannt wird) und das sich an der anderen Seite wiederspiegelnde Sonnenlicht zu bewundern, während hinter einem die Sonne in der Unendlichkeit versinkt...
Dann mussten wir uns entscheiden: Entweder die Straße weiter die uns zum Kings Canyon führte, was hieß 200 km unbefestigte Straße zu fahren, oder wieder Richtung Süden um in einem doch recht großen Umweg zu Alice Springs zu gelangen.
Wir entschieden uns Einfach mal die Dreckpiste anzuschauen. Und kurze Zeit später eierten wir mit 20 km/h auf einer Straße rum die man nicht als Straße bezeichnen kann. Und immer mit dem Gedanken: Es wird bestimmt gleich besser...
...Wurde es nicht! Ganz im Gegenteil: Da es vor wenigen Wochen stark geregnet hat (was evtl in den Nachrichten zu verfolgen war) mussten wir einige Passagen durchqueren in denen wir uns nicht sicher waren ob unser geliebter Holden im Schlamm stecken bleiben wird.
Doch wir schafften es!!!
Wir kamen nachts oder eher früh am Morgen in Herrmannsdorf an. Um dort auf dem lang ersehnten Asphalt weiter fahren zu dürfen. Geschafft!
Zu Früh gefreut!!! Nach einer kurzen Nacht mussten wir feststellen dass die Straße zwar asphaltiert war aber an einer Stelle ein regelrechter Fluss den Weg kreuzte.
Zweites Problem war das wir nur noch sehr wenig Benzin im Tank hatten aber das sollte ja nicht so schwer sein da in der "Stadt" eine Tankstelle eingezeichnet war. Doch diese war leider geschlossen und wollte auch solange nicht mehr öffnen bis die Einheimischen aufhörten einzubrechen und zu plündern.
Zum Glück fanden wir eine nette Dame die den Chef der Tanke kontaktierte und der wiederum machte es möglich das wir tanken durften, worauf sich die Aborigines natürlich beschwerten...
Dann hieß es warten am Fluss und überlegen wie wir da drüber kommen...
Einen Schnorchel für den Auspuff basteln? Die Isomatte vor den Motor schnallen???
Einige Jeeps fuhren "einfach" durch, Autos kehrten um....
Nach einigen Überlegungen und einem guten Mittagessen sahen wir wagemutige Aborigines ohne Isomatte und ohne Schnorchel durch das Wasser fahren ("nur genug Gas geben damit nicht so viel Wasser in den Auspuff läuft und dabei nicht zu schnell werden damit die Welle nicht zu hoch ist").
Okay wir tun es!!!
Glück hatten wir das ein paar nette Leute anboten mit ihren Jeep vor uns zu fahren...
Es war schon ein unangenehmes Gefühl mit dem Auto "unter Wasser" zu gehen.
Aber wir haben es letztendlich geschafft...jippiiii!
Weiter ging es nach Alice Springs, eine Irre Stadt mit sehr vielen Aborigines die hier nicht hingehören.
Drogen und Alkohol dominieren, Arbeit haben nur wenige...Es ist erschreckend was mit den Eingeborenen geschehen ist. Evtl. schreibe ich noch einmal einen extra Bericht, über dieses Kapitel ,o)
Von Alice Springs und schönen Felsmalereien ging es nach Tennant Creek zu den Devils Marbels.
Herrliche kugelrunde Felsblöcke inmitten der Einöde. Für die Aborigines die Eier der Regenbogenschlange.
Dort trafen wir zwei Belgier die uns berichteten das auf den nächsten 1000 km nichts mehr kommt außer Steppe und Wüste. Und genauso viel gibt es auch von dem gestrigen Tag zu berichten.
Das haben wir heute hinter uns und wir treten wieder in die Zivilisation ein, so mit MC Donalds und so ,o)
Nun ist es nicht mehr weit nach Cairns und somit zu Ostküste,Strand,Meer!!!
Wir müssen weiter... ,o)
Bis bald!
Ganz abgesehen vom langsamen Internet ist es ja schon toll das MC-D. überhaupt freies WiFi anbietet.
Unser erstes großes Highlight stand irgendwo im nirgendwo, sah glühend-rot aus und war gigantisch groß!
Uluru-Ayers Rock - einfach nur gigantisch... im Abendlicht diesen gigantischen Berg zu sehen, der einfach im Nichts der unendlichen Weite auftaucht.
Ich habe immer gedacht das auf den vielen Bildern, die es gibt übertrieben wird und kein Fels so rot glühen kann, aber dieses Erlebnis konnte mich vom Gegenteil überzeugen.
Nach diesem Highlight überschlugen sich die Eindrücke. Es ging zum Kings Canyon, ein geniales Klettergebiet, was leider noch keins ist ;o)
Unendlich schön war es am Rande der Klippen zu sitzen, über einem Wasserfall und der Garten Eden (der nicht umsonst so genannt wird) und das sich an der anderen Seite wiederspiegelnde Sonnenlicht zu bewundern, während hinter einem die Sonne in der Unendlichkeit versinkt...
Dann mussten wir uns entscheiden: Entweder die Straße weiter die uns zum Kings Canyon führte, was hieß 200 km unbefestigte Straße zu fahren, oder wieder Richtung Süden um in einem doch recht großen Umweg zu Alice Springs zu gelangen.
Wir entschieden uns Einfach mal die Dreckpiste anzuschauen. Und kurze Zeit später eierten wir mit 20 km/h auf einer Straße rum die man nicht als Straße bezeichnen kann. Und immer mit dem Gedanken: Es wird bestimmt gleich besser...
...Wurde es nicht! Ganz im Gegenteil: Da es vor wenigen Wochen stark geregnet hat (was evtl in den Nachrichten zu verfolgen war) mussten wir einige Passagen durchqueren in denen wir uns nicht sicher waren ob unser geliebter Holden im Schlamm stecken bleiben wird.
Doch wir schafften es!!!
Wir kamen nachts oder eher früh am Morgen in Herrmannsdorf an. Um dort auf dem lang ersehnten Asphalt weiter fahren zu dürfen. Geschafft!
Zu Früh gefreut!!! Nach einer kurzen Nacht mussten wir feststellen dass die Straße zwar asphaltiert war aber an einer Stelle ein regelrechter Fluss den Weg kreuzte.
Zweites Problem war das wir nur noch sehr wenig Benzin im Tank hatten aber das sollte ja nicht so schwer sein da in der "Stadt" eine Tankstelle eingezeichnet war. Doch diese war leider geschlossen und wollte auch solange nicht mehr öffnen bis die Einheimischen aufhörten einzubrechen und zu plündern.
Zum Glück fanden wir eine nette Dame die den Chef der Tanke kontaktierte und der wiederum machte es möglich das wir tanken durften, worauf sich die Aborigines natürlich beschwerten...
Dann hieß es warten am Fluss und überlegen wie wir da drüber kommen...
Einen Schnorchel für den Auspuff basteln? Die Isomatte vor den Motor schnallen???
Einige Jeeps fuhren "einfach" durch, Autos kehrten um....
Nach einigen Überlegungen und einem guten Mittagessen sahen wir wagemutige Aborigines ohne Isomatte und ohne Schnorchel durch das Wasser fahren ("nur genug Gas geben damit nicht so viel Wasser in den Auspuff läuft und dabei nicht zu schnell werden damit die Welle nicht zu hoch ist").
Okay wir tun es!!!
Glück hatten wir das ein paar nette Leute anboten mit ihren Jeep vor uns zu fahren...
Es war schon ein unangenehmes Gefühl mit dem Auto "unter Wasser" zu gehen.
Aber wir haben es letztendlich geschafft...jippiiii!
Weiter ging es nach Alice Springs, eine Irre Stadt mit sehr vielen Aborigines die hier nicht hingehören.
Drogen und Alkohol dominieren, Arbeit haben nur wenige...Es ist erschreckend was mit den Eingeborenen geschehen ist. Evtl. schreibe ich noch einmal einen extra Bericht, über dieses Kapitel ,o)
Von Alice Springs und schönen Felsmalereien ging es nach Tennant Creek zu den Devils Marbels.
Herrliche kugelrunde Felsblöcke inmitten der Einöde. Für die Aborigines die Eier der Regenbogenschlange.
Dort trafen wir zwei Belgier die uns berichteten das auf den nächsten 1000 km nichts mehr kommt außer Steppe und Wüste. Und genauso viel gibt es auch von dem gestrigen Tag zu berichten.
Das haben wir heute hinter uns und wir treten wieder in die Zivilisation ein, so mit MC Donalds und so ,o)
Nun ist es nicht mehr weit nach Cairns und somit zu Ostküste,Strand,Meer!!!
Wir müssen weiter... ,o)
Bis bald!
Dienstag, 6. März 2012
Ab ins Outback!
Ab ins Outback! Nach den anstrengenden Tomatenpickerwochen sind wir endlich gestartet (mit einem großen Eimer Tomaten im Kofferraum) und erstmal nach Arapiles – zum Klettergebiet gedüst! Dort angekommen haben wir festgestellt dass das Tradeclimbing nicht so das richtige für uns war, da wir erstens viel zu sparsam Kletterzeugs eingepackt hatten … zweitens weil Christians Schulter wieder schmerzte so das wir schlaflose Nächte hatten, aber auch weil das Wetter nicht so richtig mitspielte! Naja geklettert sind wir nicht viel, jedoch bin ich zum ersten Mal in meinem Leben (ja auch wenn ich schon lange klettern gehe…) so richtig mit „friends“, nuts und hexentrics behangen in eine sehr schöne 6a+ eingestiegen! Aber ich glaube das ist nix für mich…ich hatte die ganze Zeit Schiss das ich falle und keine meiner Sicherungen mich halten! Sonst hat sich hier in Arapiles nichts verändert in den letzten 7 Jahren, außer dass die Kangoroo`s sich mehr an die verrückten Kletterer gewöhnt haben und echt aus nächster Nähe zu sehen waren. Nach 2 Tagen Klettern und immer wieder Regenschauern sind wir nach Horsham gefahren um die Wetterlage abzuchecken! Sandstürme und weitere 5 Tage schlechtes Wetter waren dann der Grund zur Abreise und wir entschlossen uns dann: auf nach Alice Springs!!! Das heißt rund 3000 km bis zum Uluru, dem magischen Felsen der Aborigines im Herzen von Australien. Aber bis dort hin ist es ein langer Weg mit endlos langen Straßen ohne Kurven mitten durch die Steppe. Wir waren so begeistert von diesem ewig weiten Land das wir auf den ersten 100km ständig stehen blieben um Fotos zu machen bis wir begriffen das wir diese Landschaft noch die nächsten 2 bis 3 Tage sehen werden J Außerdem sind wir total fasziniert von den riesigen Trucks und den Tieren, wobei wir hoffen das uns keins von denen vors Auto springt!
Montag, 20. Februar 2012
..nur noch 8 Tage arbeiten!
..noch 8 Tage dann ist es so weit! Und die fleißigen Tomaten Picker können endlich von dem schwer erschufteten Geld aufbrechen zum Klettern und Reisen! Die letzten 2 Monate waren nicht unbedingt die schönsten und einfachsten meines Lebens, jedoch werden sie nicht so schnell aus meinen Erinnerungen verschwinden! Harte Arbeit , aber umso mehr freue ich mich jetzt auf das „wahre“ Australien. Wir haben jetzt einen schönen Batzen Geld und hoffen damit so lang und weit wie möglich zu kommen! Am besten wäre es natürlich wenn wir die guten australischen Dollar mit nach Europa bringen könnten, da man ja an den Euro hier nicht mehr glaubt…
Unsere neueste Errungenschaft ist ein wunderschön neuer Stationwagon! Das heißt wir können im Auto pennen und sehen auch noch ganz schnittig aus! Wenn wir in unserem Auto sitzen fühlen wir uns schon als ziemliche Bonzen. Vor ca. 2 Wochen bekamen wir einen Van von unseren Arbeitsgebern Paul und Lili, um selbst zur Arbeit fahren zu können! Und dieses Monsterauto ist das genaue Gegenteil von unserem Auto gewesen …jeden Tag mehrere Anläufe um es zu starten bis wir es gar nicht mehr starten konnten und verlassen auf dem Tomatenfeld im Gewitter standen. Selbst zu viert war es nicht möglich das Auto im Schlamm anzuschieben, bis uns der Farmer geholfen hat.
Heute haben wir einen freien Tag, da es gestern zu viel geregnet hat. Also düsen wir in die Stadt um noch einige Sachen einzukaufen.
..nicht selten kommt es vor das wir solche lustigen Nasentomaten oder andere abstrakt gewachsene Tomaten finden :-)
Fertig
Handschuhe nach einer Woche Arbeit
Sonnenaufgang und Gewitterstimmung
Montag, 16. Januar 2012
Im Westen nichts neues...
Hallo an alle
Tomatantomaten das ist alles was es zu berichten gibt!
Lisa geht nach ihrer 4tägigen Pause morgen wieder an die Arbeit, ich versuch immer noch jeden Tag das beste rauszuholen.
Rückenschmerzen hab ich zur Zeit keine nur die Knie tun weh das liegt einfach daran das ich meinen Arbeitsstyl verändert habe ich robbe jetzt auf den Knien durch das Tomatenfeld, anstatt mich die ganze Zeit zu bücken.
Mittlerweile verdienen wir auch gut Geld heute bin ich auf einen 25Dollar Stundenlohn gekommen und da der Euro ja immer weniger wert wird werden wir wenn wir zurück in Deutschland sind reich sein...
Das sind unter anderem die Gedanken wenn man auf dem Tomatenfeld sich abrackert.
Die Mitbewohnwer in unserem Container wechseln ständig; leider können wir nicht alleine sein da es sonst zu teuer wird.
Heute ist einer aus Südkorea eingezogen - sehr sympathisch, er geht arbeiten um nächstes Jahr studieren zu können. 50 000Dollar will er schaffen in einem Halben Jahr.
Mir kommt es langsam so vor als würde es gutes Geld für diesen Job geben wenn man schnell ist.
Tut mit leid das ich nur über das Geld rede aber das ist die einzige Motivation für das was wir zur Zeit machen
um euch bald spannendere Sachen berichten zu können ,o)
Bis bald oder für Ute: See you!
Tomatantomaten das ist alles was es zu berichten gibt!
Lisa geht nach ihrer 4tägigen Pause morgen wieder an die Arbeit, ich versuch immer noch jeden Tag das beste rauszuholen.
Rückenschmerzen hab ich zur Zeit keine nur die Knie tun weh das liegt einfach daran das ich meinen Arbeitsstyl verändert habe ich robbe jetzt auf den Knien durch das Tomatenfeld, anstatt mich die ganze Zeit zu bücken.
Mittlerweile verdienen wir auch gut Geld heute bin ich auf einen 25Dollar Stundenlohn gekommen und da der Euro ja immer weniger wert wird werden wir wenn wir zurück in Deutschland sind reich sein...
Das sind unter anderem die Gedanken wenn man auf dem Tomatenfeld sich abrackert.
Die Mitbewohnwer in unserem Container wechseln ständig; leider können wir nicht alleine sein da es sonst zu teuer wird.
Heute ist einer aus Südkorea eingezogen - sehr sympathisch, er geht arbeiten um nächstes Jahr studieren zu können. 50 000Dollar will er schaffen in einem Halben Jahr.
Mir kommt es langsam so vor als würde es gutes Geld für diesen Job geben wenn man schnell ist.
Tut mit leid das ich nur über das Geld rede aber das ist die einzige Motivation für das was wir zur Zeit machen
um euch bald spannendere Sachen berichten zu können ,o)
Bis bald oder für Ute: See you!
Ja! Und so sahen unsere Hände nach den ersten Tagen aus, als wir noch kein Equipment zum professionellen Tomatopicker hatten! Jedoch nachdem wir bestimmte Geschichten über Pestizide hörten legten wir uns schleunigst Handschuhe zu!
Mittwoch, 11. Januar 2012
the 200 Dollar Men
Wir sind immer noch fleißig am Tomaten pflücken und hatten auch endlich mal einen richtig erfolgreichen Tag! 200 Dollar!!! für jeden...leider ist das nicht jeden Tag so, da die Tomaten meistens noch grün sind! Ich weiß nicht wie lange wir diese Arbeit noch durch halten, da es ziemlich anstrengend ist und unsere Rücken uns Abends unglaubliche Schmerzen zu fügen! Außerdem sind nicht alle Tage so erfolgreich, so das wir uns manchmal mit 30 Dollar pro Tag begnügen müssen...
Christian rockt jeden Tag das Tomatenfeld... während ich mich doch mal einen Tag pro Woche ausruhen muss!
Sonst gibt es nicht viel zu berichten, außer das wir uns tagtäglich mit massig Fliegen und Tomaten rumschlagen...
hier noch ein paar Fotos:
Christian rockt jeden Tag das Tomatenfeld... während ich mich doch mal einen Tag pro Woche ausruhen muss!
Sonst gibt es nicht viel zu berichten, außer das wir uns tagtäglich mit massig Fliegen und Tomaten rumschlagen...
hier noch ein paar Fotos:
für Maik: hier ist unsere Campingplatzspinne :-)
Tomaten!!!
60 Dollar gibts für so einen gigantisch kleinen Bin...
Montag, 2. Januar 2012
Tomaten vor den Augen...
Hallo an alle!!!
Sitzen gerade in der Bibo in Tatura in der Nähe von Shepperton und haben etwas Zeit zu berichten wie es uns in den letzten Tagen so ergangen ist.
Vor einer Woche ging es mit dem Zug nach Shepperton, dort sollten wir von Ann abgeholt werden und genau dort nahm das Unglück auch seinen Lauf.
Wir (5motivierte Fruitpicker) saßen in der Gluthitze auf dem Bahnhof, doch keine Ann. Also anrufen, scheinbar war sie eben sehr im Stress und wir sollten noch 20 Minuten warten. Leider wiederholte sich dieser Vorgang 5Mal bis endlich unsere Chefin nach 3 1/2 Stunden auftauchte. Und noch schlimmer von einer Entschuldigung keine Spur! Rausgeschmissen wurden wir auf einem Campingplatz wo wir wieder warten und unser nicht vorhandenes Bargeld für die Unterkunft rausholen sollten.
Okay wir können lange uns über die Frau aufregen die uns immer noch nicht bezahlt hat und davon ausgeht das die Tomatenpflanze ein Baum ist...
Zu unserem Glück können wir sagen das wir den Vermittler gewechselt haben uns nun auf einer anderen Tomatenfarm arbeiten und zwar für ein richtig nettes Ehepaar.
Und trotzdem ist die Arbeit hart und Geld gibt es bis jetzt nur wenig, da fast nur grüne Tomaten zu sehen sind.
Es soll wohl in einer Woche mehr zu holen sein.
Zur Zeit schaffen wir Maximum 2Bins in 4Stunden zusammen.
Ein Bin macht 60Dollar, ganz einfache Rechnung 60Eimer machen einen Bin also 1Dollar pro Eimer und in den Eimer passen 60Tomaten. Also ist eine Tomate nicht viel mehr wert als 1.40Cent.
Soviel zu unserem Verdienst.
Zwischendurch haben wir auch mal einen Tag Pfirsiche gepflückt, nachdem der Farmer uns am Neujahresmorgen früh weckte um nachzufragen ob jemand dazu bereit wäre.
Neujahr war sehr entspannt, keine große Feier nur ein gesunder Rutsch mit einer großen Schüssel Salat.
Gewohnt wird zusammen mit einem Amerikaner und einem Russen, Travis und Eddy.
Beide im Gegensatz zu der Hitze ganz gut zu ertragen (heute hatten wir 40°C)
Time is running, versuchen noch einige Bilder hochzuladen um unsere Arbeit anschaulicher zu machen ,o)
In diesem Sinne allen ein frohes neues Jahr
Aso, liebe Mami fast vergessen: Natürlich haben wir eine Versicherung ,o)
Sitzen gerade in der Bibo in Tatura in der Nähe von Shepperton und haben etwas Zeit zu berichten wie es uns in den letzten Tagen so ergangen ist.
Vor einer Woche ging es mit dem Zug nach Shepperton, dort sollten wir von Ann abgeholt werden und genau dort nahm das Unglück auch seinen Lauf.
Wir (5motivierte Fruitpicker) saßen in der Gluthitze auf dem Bahnhof, doch keine Ann. Also anrufen, scheinbar war sie eben sehr im Stress und wir sollten noch 20 Minuten warten. Leider wiederholte sich dieser Vorgang 5Mal bis endlich unsere Chefin nach 3 1/2 Stunden auftauchte. Und noch schlimmer von einer Entschuldigung keine Spur! Rausgeschmissen wurden wir auf einem Campingplatz wo wir wieder warten und unser nicht vorhandenes Bargeld für die Unterkunft rausholen sollten.
Okay wir können lange uns über die Frau aufregen die uns immer noch nicht bezahlt hat und davon ausgeht das die Tomatenpflanze ein Baum ist...
Zu unserem Glück können wir sagen das wir den Vermittler gewechselt haben uns nun auf einer anderen Tomatenfarm arbeiten und zwar für ein richtig nettes Ehepaar.
Und trotzdem ist die Arbeit hart und Geld gibt es bis jetzt nur wenig, da fast nur grüne Tomaten zu sehen sind.
Es soll wohl in einer Woche mehr zu holen sein.
Zur Zeit schaffen wir Maximum 2Bins in 4Stunden zusammen.
Ein Bin macht 60Dollar, ganz einfache Rechnung 60Eimer machen einen Bin also 1Dollar pro Eimer und in den Eimer passen 60Tomaten. Also ist eine Tomate nicht viel mehr wert als 1.40Cent.
Soviel zu unserem Verdienst.
Zwischendurch haben wir auch mal einen Tag Pfirsiche gepflückt, nachdem der Farmer uns am Neujahresmorgen früh weckte um nachzufragen ob jemand dazu bereit wäre.
Neujahr war sehr entspannt, keine große Feier nur ein gesunder Rutsch mit einer großen Schüssel Salat.
Gewohnt wird zusammen mit einem Amerikaner und einem Russen, Travis und Eddy.
Beide im Gegensatz zu der Hitze ganz gut zu ertragen (heute hatten wir 40°C)
Time is running, versuchen noch einige Bilder hochzuladen um unsere Arbeit anschaulicher zu machen ,o)
In diesem Sinne allen ein frohes neues Jahr
Aso, liebe Mami fast vergessen: Natürlich haben wir eine Versicherung ,o)
Pfirsiche
Sonntag, 25. Dezember 2011
so war`s bei uns!
Tja was macht man zu Weihnachten in Australien?
... Schneemann bauen, Tannenbaum und Kerzenlicht? ...nee das konnten wir vergessen! Auch wenn dieses Weihnachten mal ganz anders war, werde ich es noch lange schön in Erinnerung behalten. Wir frühstückten am Strand mit Weihnachtsmütze und Bikini, genossen Sonne und Meer und verzehrten ein Weihnachtsessen, was aus Mango, Erdbeeren, Tomaten, Brötchen und ... bestand. Der Weihnachtsmann kam dann auch in voller Montur am Strand lang gelaufen :-) Aber von besinnlichen Weihnachten konnte man nicht sprechen, auch wenn manche Familien ihren Plaste-Tannenbaum in den Sand stellten, waren doch die Meisten auf Weihnachts-Party aus! Wir haben es uns trotzdem recht gemütlich gemacht!
Wir wünschen euch allen eine schöne Weihnachtszeit ... mit lieben Menschen, einen fleißigen Weihnachtsmann und vorallem ein bisschen Schnee, damit das chaotische Deutschland etwas von der Ruhe spürt, welche die Australier verkörpern.
Morgen ist es jedoch vorbei mit dem chillen und zwar auch bei mir ;o)
Zu meinem bedauern müssen wir jetzt an die harte Arbeit! Wir haben zusammen einen Fruitpicking Job etwa 100 km von Melbourne entfernt bekommen! ...und da gehts dann los mit den Tomaten pflücken!
Ich hoffe ich überlebe den Job ohne Schockolade (dank meiner verlorenen Wette...) und 30° und wärmer! Christian ist schon Feuer und Flamme, sich richtig abzuschuften...
und sonst freuen wir uns einfach auf etwas Geld verdienen und Tomatenduft schnuppern...
Bis Bald
... Schneemann bauen, Tannenbaum und Kerzenlicht? ...nee das konnten wir vergessen! Auch wenn dieses Weihnachten mal ganz anders war, werde ich es noch lange schön in Erinnerung behalten. Wir frühstückten am Strand mit Weihnachtsmütze und Bikini, genossen Sonne und Meer und verzehrten ein Weihnachtsessen, was aus Mango, Erdbeeren, Tomaten, Brötchen und ... bestand. Der Weihnachtsmann kam dann auch in voller Montur am Strand lang gelaufen :-) Aber von besinnlichen Weihnachten konnte man nicht sprechen, auch wenn manche Familien ihren Plaste-Tannenbaum in den Sand stellten, waren doch die Meisten auf Weihnachts-Party aus! Wir haben es uns trotzdem recht gemütlich gemacht!
Wir wünschen euch allen eine schöne Weihnachtszeit ... mit lieben Menschen, einen fleißigen Weihnachtsmann und vorallem ein bisschen Schnee, damit das chaotische Deutschland etwas von der Ruhe spürt, welche die Australier verkörpern.
Morgen ist es jedoch vorbei mit dem chillen und zwar auch bei mir ;o)
Zu meinem bedauern müssen wir jetzt an die harte Arbeit! Wir haben zusammen einen Fruitpicking Job etwa 100 km von Melbourne entfernt bekommen! ...und da gehts dann los mit den Tomaten pflücken!
Ich hoffe ich überlebe den Job ohne Schockolade (dank meiner verlorenen Wette...) und 30° und wärmer! Christian ist schon Feuer und Flamme, sich richtig abzuschuften...
und sonst freuen wir uns einfach auf etwas Geld verdienen und Tomatenduft schnuppern...
Bis Bald
Donnerstag, 22. Dezember 2011
36° und es wird noch heißer
36°und es wird noch heißer
Die Weihnachtsstimmung wird immer leiser
36°kein Ventilator
die Arbeit kommt mir wirklich hart vor.
36Graaaahaaahaaaad
Graaaahaaahaaad
Das sollte unsere Gesamtsituation eigentlich ausreichend beschreiben.
Aber da wir so unendlich viele gespannte Leser haben werden wir noch tiefer auf unsere bedauernswerte Situation eingehen:
Mein erster Arbeitstag hatte nichts mit der australischen Gemütlichkeit zu tun.
Wir mussten zu dritt ein Haus ausräumen, alles in zwei LKWs packen und dann am anderen Ende der Stadt die neue Wohnung einräumen. Also...schleppen schieben quetschen drücken trinken trinken trinken.
Nach 12Stunden war die Arbeit getan, reich bin ich trotzdem nicht geworden.
Der 2.Arbeitstag verlief zu meinem Erstaunen viel entspannter:
5Stunden LKW fahren und nebenbei im Outback mal bissl was einladen. Nach der getanen Arbeit war ich über die Bezahlung dieses mal erfreut.
Keine Ahnung nach welchen Regeln der Boss das Geld verteilt...
Jah....Lisa was haben wir denn sonst noch erlebt??
ich hab nix getan, bin unschuldig und weiß von nix.....
und brauch DRINGEND Schokolade!
Okay Lisa hat einen Hitzeklatsch.
Ich übernehme wieder...
Das Video stammt von der Weihnachtsfeier im VEG-Out, es wurden sogar deutsche Weihnachtslieder gesungen. Jeder bekam zum mitsingen ein Heftchen und eine Möhre mit Kerze. Wir verstanden es falsch und machten uns über die Möhre her ;o)
Gestern waren wir Pinguine anschauen,wie sie am Pier von Melbourne an Land gehen.
Morgen ist heiße Weihnacht. Mittags ist es am Strand nicht zum aushalten, man verbrennt sich die Füße im Sand.
Übermorgen werden wir wahrscheinlich mit Dean (ein Freund von Tim und Sabine nach Falls creek fahren, dort soll evtl. Arbeit für uns beide sein. Wenn nicht fahren wir nach drei Tagen wieder mit nach Melbourne.
Okay soeben ist Dean ins Haus gekommen er wird eine Nacht mit seinem Sohn hier verbringen (Tim; Sabine und co. sind über Weihnachten nach Sydney gefahren also ist viel Platz).
Leider wird das mit der Abeit in falls creek nichts also bleiben wir vorerst hier.
Die Weihnachtsstimmung wird immer leiser
36°kein Ventilator
die Arbeit kommt mir wirklich hart vor.
36Graaaahaaahaaaad
Graaaahaaahaaad
Das sollte unsere Gesamtsituation eigentlich ausreichend beschreiben.
Aber da wir so unendlich viele gespannte Leser haben werden wir noch tiefer auf unsere bedauernswerte Situation eingehen:
Mein erster Arbeitstag hatte nichts mit der australischen Gemütlichkeit zu tun.
Wir mussten zu dritt ein Haus ausräumen, alles in zwei LKWs packen und dann am anderen Ende der Stadt die neue Wohnung einräumen. Also...schleppen schieben quetschen drücken trinken trinken trinken.
Nach 12Stunden war die Arbeit getan, reich bin ich trotzdem nicht geworden.
Der 2.Arbeitstag verlief zu meinem Erstaunen viel entspannter:
5Stunden LKW fahren und nebenbei im Outback mal bissl was einladen. Nach der getanen Arbeit war ich über die Bezahlung dieses mal erfreut.
Keine Ahnung nach welchen Regeln der Boss das Geld verteilt...
Jah....Lisa was haben wir denn sonst noch erlebt??
ich hab nix getan, bin unschuldig und weiß von nix.....
und brauch DRINGEND Schokolade!
Okay Lisa hat einen Hitzeklatsch.
Ich übernehme wieder...
Das Video stammt von der Weihnachtsfeier im VEG-Out, es wurden sogar deutsche Weihnachtslieder gesungen. Jeder bekam zum mitsingen ein Heftchen und eine Möhre mit Kerze. Wir verstanden es falsch und machten uns über die Möhre her ;o)
Gestern waren wir Pinguine anschauen,wie sie am Pier von Melbourne an Land gehen.
Morgen ist heiße Weihnacht. Mittags ist es am Strand nicht zum aushalten, man verbrennt sich die Füße im Sand.
Übermorgen werden wir wahrscheinlich mit Dean (ein Freund von Tim und Sabine nach Falls creek fahren, dort soll evtl. Arbeit für uns beide sein. Wenn nicht fahren wir nach drei Tagen wieder mit nach Melbourne.
Okay soeben ist Dean ins Haus gekommen er wird eine Nacht mit seinem Sohn hier verbringen (Tim; Sabine und co. sind über Weihnachten nach Sydney gefahren also ist viel Platz).
Leider wird das mit der Abeit in falls creek nichts also bleiben wir vorerst hier.
Dienstag, 20. Dezember 2011
Freitag, 16. Dezember 2011
AUSTRALIEN
Nach unserem kurzen Aufenthalt in Deutschland zum Sachen waschen, haben wir am 12.einen Flug nach Melbourne genommen. Dort angekommen wurden wir von Sabine am Flughafen abgeholt. Zurzeit wohnen wir bei Sabine und Tim. Oskar hat sein Zimmer für uns geräumt und wir haben uns ausgebreitet...Die letzten beiden Tagen waren wir am Strand, haben uns einen Sonnenbrand geholt. Nach Arbeit haben wir uns auch umgeschaut: Ich werde am Montag früh einen Job als Lagerarbeiter beginnen, bin schon gespannt was mich erwartet...Lisa muss sich wohl erst mal mit sonnen und shoppen zufrieden geben ,o) Wobei die Temperaturen die nächsten Tage wieder auf 24°C fallen sollen... Gestern haben wir unsere mitgebrachten Vorweihnachtsmitbringsel verteilt und mit den 6großen Rittersport für Aufregung gesorgt (Rittersport scheint hier heilig zu sein, jedenfalls hängen die Verpackungen von den beiden letzten Rittersport schon seit 7Jahren an der Wohnzimmertür). In den nächsten Tagen werden wir uns noch ein paar Autos anschauen, haben uns entschieden eins zu kaufen um es dann nach dem halben Jahr wieder zu verkaufen. Heute werden wir nicht viel zu tun haben das heißt wir lassen uns Zeit, gehen an den Strand von St.Kilda. Wobei man sich dabei nicht vorkommt als wäre man in Melbourne sondern eher als wäre man am besten Sexy-Chicky-Micky-Strand der USA. Also Sixpacks, Ausschnitt und braungebrannte Top Körper sind Standard. Ich bin schon supergespannt auf meine Arbeit am Montag...
See ya
Ostsee???
Helmpflicht !
Donnerstag, 24. November 2011
Hallo an alle!!!
Nun ist es aber wirklich an der Zeit mitzuteilen was wir beiden denn so treiben.
Okay schlechter Anfang...fangen wir am Anfang an. Nachdem wir, nicht zuletzt durch die aufopferungsvolle Hilfe von vielen Seiten Deutschland verlassen haben (Danke an Ute,Maik,Julius,Oskar - für eine Unterkunft in Obdachlosen Nächten ohne Bus, ein Überlebenspaket, viele gute Ratschläge, Musikalische Begleitung -> I thought the Relationship is perfect...yeah yeah!!!, und vieles vieles mehr....!! Danke an die andere liebe Utemutti und den zugehörigen Namensfetter meinerseits - dafür das wir nicht im Dreck sitzen müssen sondern uns in zwei supergemütlichen Campingstühlen rumlümmeln können, für romantisches Licht und einen vollen Tank!!! Danke an noch einen Christian - für Überlebenspaket Nr. 2.0! Danke an Swen, ohne den wir zu Fuß unterwegs wären, und Danke an Roman der dazu beigetragen hat das es hoffentlich noch eine Weile dauern wird bis wir zu Fuß unterwegs sein müssen!!
Dankedankedanke an all die anderen die das möglich machen was wir soeben machen....
Was wir so machen:
Die erste Reise ging von Dresden nach Fontainbleau (südlich von Paris) zum Bouldern.
Dort trafen wir auch Phillipp Jule und Romy und einige andere lustige Typen, hatten viel Spass bei Sonne Sand, Eierkuchen und vielenvielen Boulderproblemen.
Eine Woche war schnell vorbei, Lisa startete eine lange gelungene Überraschungsfahrt nach Dresden und ich machte mich auf den Weg nach Spanien. Versuchte über die Pyrenäen zu kommen, was auf dem Weg den ich mir vorgestellt hatte nicht möglich war, da mitten Im Winter der Tunnel von Bielsa geschlossen und die Straße laut der Bauarbeiter nicht zumutbar wäre. Leider traf ich die Bauarbeiter direkt am Tunnel, nachdem ich den guten Altfred schon die Passstraße hochgequält hatte. Doch sie hatten kein Erbarmen ich musste den gigantischen Umweg und einige schwierige Manöver in Kauf nehmen um nach Spanien zu gelangen. Dort angekommen ging es nach Margalef. Drei Regentage steigerten die Klettermotivation am folgenden Sonnentag enorm und ich konnte tatsächlich eine eher Fränkische Fingerloch 7c onsighten.
Wenige Tage später war Lisa schon zurrück ich holte Sie in Barcelona ab. Wir kletterten noch einige Zeit im herrlichen Margalef. danach flüchteten wir nach Frankreich um dem gar nicht so sonnigen Spanienwetter zu entkommen. Lisa war superheiß auf Ceüse bei Gap. Was ich erst verstand als ich vor den ersten Routen stand. In den letzten Tagen konnte ich super Vorurteile gegenüber Französischen Klettergebieten abbauen.
Wir kletterten super Touren, so konnte Lisa recht flott ihre Super Micky punkten. Es ist super sonnig und wir haben alles für uns allein (naja nicht ganz zwei andere Deutsche sind noch da). Nur ab und zu schieben sich Wolken vor die Sonne und dann wird es eisig kalt...
Wir werden wohl noch ein par Tage hier verbringen.
Fest steht: Am 12.12.fliegen wir nach Australien um uns so richtig die Birne verbruzzeln zu lassen oder Lisa würde sagen die Sonne zu genießen ,o)
So das war ne Menge, Bilder werden folgen aber jetzt geht es erstmal wieder auf den Berg zum Abendbrot essen (lecker Salat...)
Lg an alle Christian und Lisa
Okay schlechter Anfang...fangen wir am Anfang an. Nachdem wir, nicht zuletzt durch die aufopferungsvolle Hilfe von vielen Seiten Deutschland verlassen haben (Danke an Ute,Maik,Julius,Oskar - für eine Unterkunft in Obdachlosen Nächten ohne Bus, ein Überlebenspaket, viele gute Ratschläge, Musikalische Begleitung -> I thought the Relationship is perfect...yeah yeah!!!, und vieles vieles mehr....!! Danke an die andere liebe Utemutti und den zugehörigen Namensfetter meinerseits - dafür das wir nicht im Dreck sitzen müssen sondern uns in zwei supergemütlichen Campingstühlen rumlümmeln können, für romantisches Licht und einen vollen Tank!!! Danke an noch einen Christian - für Überlebenspaket Nr. 2.0! Danke an Swen, ohne den wir zu Fuß unterwegs wären, und Danke an Roman der dazu beigetragen hat das es hoffentlich noch eine Weile dauern wird bis wir zu Fuß unterwegs sein müssen!!
Dankedankedanke an all die anderen die das möglich machen was wir soeben machen....
Was wir so machen:
Die erste Reise ging von Dresden nach Fontainbleau (südlich von Paris) zum Bouldern.
Dort trafen wir auch Phillipp Jule und Romy und einige andere lustige Typen, hatten viel Spass bei Sonne Sand, Eierkuchen und vielenvielen Boulderproblemen.
Eine Woche war schnell vorbei, Lisa startete eine lange gelungene Überraschungsfahrt nach Dresden und ich machte mich auf den Weg nach Spanien. Versuchte über die Pyrenäen zu kommen, was auf dem Weg den ich mir vorgestellt hatte nicht möglich war, da mitten Im Winter der Tunnel von Bielsa geschlossen und die Straße laut der Bauarbeiter nicht zumutbar wäre. Leider traf ich die Bauarbeiter direkt am Tunnel, nachdem ich den guten Altfred schon die Passstraße hochgequält hatte. Doch sie hatten kein Erbarmen ich musste den gigantischen Umweg und einige schwierige Manöver in Kauf nehmen um nach Spanien zu gelangen. Dort angekommen ging es nach Margalef. Drei Regentage steigerten die Klettermotivation am folgenden Sonnentag enorm und ich konnte tatsächlich eine eher Fränkische Fingerloch 7c onsighten.
Wenige Tage später war Lisa schon zurrück ich holte Sie in Barcelona ab. Wir kletterten noch einige Zeit im herrlichen Margalef. danach flüchteten wir nach Frankreich um dem gar nicht so sonnigen Spanienwetter zu entkommen. Lisa war superheiß auf Ceüse bei Gap. Was ich erst verstand als ich vor den ersten Routen stand. In den letzten Tagen konnte ich super Vorurteile gegenüber Französischen Klettergebieten abbauen.
Wir kletterten super Touren, so konnte Lisa recht flott ihre Super Micky punkten. Es ist super sonnig und wir haben alles für uns allein (naja nicht ganz zwei andere Deutsche sind noch da). Nur ab und zu schieben sich Wolken vor die Sonne und dann wird es eisig kalt...
Wir werden wohl noch ein par Tage hier verbringen.
Fest steht: Am 12.12.fliegen wir nach Australien um uns so richtig die Birne verbruzzeln zu lassen oder Lisa würde sagen die Sonne zu genießen ,o)
So das war ne Menge, Bilder werden folgen aber jetzt geht es erstmal wieder auf den Berg zum Abendbrot essen (lecker Salat...)
Lg an alle Christian und Lisa
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